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„Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird wahrscheinlich auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmachte.“

Aus: Andreas Feininger,
Große Fotolehre


 

 

Christian Frank

 

Was sind die kreativen Möglichkeiten von iPhoneography und
Bildbearbeitung mit dem iPad – der iPadografie?

Fotografen, Künstler und Touristen hatten bisher zur fotografischen Bilderstellung, Bearbeitung und Publikation eines gemeinsam: die Aufteilung des Gesamtprozesses auf mehrere Gerätschaften.
Dies hat sich mit dem iPad nun grundlegend geändert.
Das iPad ist eine intuitiv zu bedienende Einheit aus Plattenkamera mit großem Sucher, Dunkelkammer, Bildbearbeitungsstudio, gläserner Leinwand und Postamt.
Fotos werden mit dem iPad erstellt, auf ihm mit den Fingern mittels optimal anwendungsfreundlicher Apps bearbeitet, auf dem hochauflösenden Retina-Display in erstklassiger Qualität wiedergegeben und bei Bedarf von diesem Platz aus in Sekundenschnelle in die ganze Welt verschickt und in sozialen Netzwerken platziert.

Wie gehe ich dabei vor?

Ein Maler konnte bisher auf seiner Leinwand festhalten, was seiner Meinung nach auf das Bild sollte. Nicht mehr, und nicht weniger. Er gab dem Bild seinen künstlerischen Strich und ließ so Emotionen beim Betrachter entstehen. Viel intensivere Gefühle, als mit einem möglichst realistischen gemalten Abbild eines Motives möglich gewesen wäre.

Sein persönlicher Pinselstrich, seine Wahl des Motives und letztendlich seine visuelle Interpretation der Wirklichkeit machte das Abbild der Realität zum Bild, das uns eine eigene Geschichte der Situation erzählt.

So ist es auch mit meinen Fotografien. Meine Bilder zeigen die Welt, wie ich sie sehe. Es beginnt natürlich bei der Wahl der Motive. Bei deren Perspektive, dem Bildausschnitt, die gesamte Bildkomposition.

Zusätzlich gebe ich dem Bild eine Emotionalität und Ästhetisierung mit durch die nachträgliche digitale Bildbearbeitung. Die Bilder verdichten sich auf eine Aussage hin, die ich dem Foto geben möchte. Und der Betrachter rezipiert dies und interpretiert dies aus seinem eigenen Blickwinkel heraus.

Mit der allgegenwertigen Verfügbarkeit von iPhone und iPad kann ich meine Umwelt in alltäglichen Situationen einfangen und künstlerisch interpretieren. Das iPhone ist dabei für mich wie ein Skizzenblock, auf dem ich die visuelle Erinnerung festhalte. Natürlich im digitalen Sinne und schon nahe am späteren Bild.

Die weitere BilFoto-2dbearbeitung findet dann auf dem iPad statt. Für eine sorgfältige und detaillierte Ausarbeitung einer Aufnahme brauche ich den größeren Retina-Bildschirm. Mit den Fingern arbeite ich in das Bild aus. Dabei wechsle ich häufig von App zu App. Wie ein Maler seine Pinsel wechselt oder ein Designer seine Werkzeuge, so nutze ich ebenfalls die verschiedenen Möglichkeiten der diversen Apps aus. Die heute gut entwickelte Kompatibilität in der UI macht es häufig möglich direkt von einer App die begonnene Arbeit in eine nächste App zu exportieren. Dabei ist das iPad einfacher zu benutzen als ein PC, die Apps kosten nur ein Bruchteil der PC-Bildbearbeitungsprogramme.

So entsteht Schritt für Schritt das gewünschte Werk. Intuitivität und Kreativität gehen Hand in Hand mit einer strukturierten Basisarbeit an der Aufnahme.

Ab und an speichere ich ein Zwischenergebnis ab um daran Varianten erproben zu können. Häufiger aber wächst das Bild unter meinen Fingern und Augen von Schritt zu Schritt in einem Zug.

Die Ergebnisse publiziere ich auf meiner Homepage und verschiedenen digitalen Plattformen und schreibe für einige Websites. Und, wie ein Maler eben auch, lasse ich immer wieder Bilder auf Leinwand ausdrucken und erfreue mich dann an den Werken in großer Dimension.

Dies macht für mich die Faszination des iPad aus.Blauhaus

Diese begeisternden Möglichkeiten – und deren Ergebnisse in Bild und Emotionen – will ich mit Ihnen auf diesen Seiten teilen!

Ebenso finden Sie hier neben vielen anschaulichen Beispielen meiner Arbeit auch meine

Seminare für Smartphone- und iPad-Fotografen.

 

Fotografisch schöne Grüße
Christian Frank

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Lesen Sie hier ein Interview der SZ mit Christian Frank zum Thema iPadografie:
 
Download: Interview in der SZ über iPadografie